Lapas attēli
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affirmant. Sie wird mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht weit vom Flusse zwischen diesem und dem Kapitol angenommen und führte zu dem am Flussufer gelegenen Teile des Marsfeldes. Eine von vornehmen Leuten bewohnte (Varro R. R. III 2. Cicero ad Att. VII 3, 9) Vorstadt „extra portam Flumentanam" wird bei Überschwemmungen (Liv. XXXV 9 u. 21) mehrmals als der zunächst und am meisten betroffene Teil der Stadt erwähnt. Vgl. Liv. VI 20. 12. CIL. VI 9208.

2. Porta Carmentalis am Südfusse des Kapitols, so genannt nach einem Heiligtum der Carmenta (Solin. I 13, Dionys. I 32). Sie hatte zwei Ausgänge und vermittelte den Verkehr zwischen dem Forum boarium und dem Forum holitorium, ausserdem führte von diesem Thor der vicus Jugarius um den Südfuss des Kapitols auf das Forum. Ein nach Fest. p. 285 (Ep. p. 335, vgl. auch Serv. Aen. VIII 337) auf den Auszug der Fabier durch dieses Thor (Liv. II 49) zurückzuführendes Omen haftete an dem Thor: man pflegte sich zum Hinausgehen nur des linken Bogens zu bedienen (vgl. Hermes XVII p. 427, Ovid fast. II 201 f. und die Erwähnung bei Liv. XXIV 47, XXVII 37). Festus und Servius bezeugen in den oben angeführten Stellen, dass das Thor nach der Fabierlegende auch Porta scelerata genannt worden sei.

3. Porta Fontinalis (unsicher). Das am Nordfuss des Kapitols gelegene Thor wurde früher für die Porta Ratumena gehalten. Diese Benennung beruhte auf Festus p. 274: Ratumena porta a nomine eius appellata est, qui ludicro certamine quadrigis victor Etrusci generis iuvenis Veiis consternatis equis excussus Romae periit etc., und auf der unrichtigen Vorstellung, dass die Strasse von Veji nach Rom auch in den ältesten Zeiten schon durch das nördlich vom Kapitol gelegene Thor führte. Vergl. Plinius N. H. VIII 161, Solin. 45. 15. BECKER, de Romae veteris muris atque portis p. 70. Richtiger hat HÜLSEN, Rhein. Mus. 1894 p. 411 (Zur Topographie des Quirinals) hierher die Porta Fontinalis gesetzt, die man früher auf der Höhe des Quirinals (bei Monte Magnanapoli) annahm. Von ihr ging eine Porticus zur Ara Martis. Liv. XXXV 10 (aediles) porticum ab porta Fontinali ad Martis aram, qua in campum iter esset, perduxerunt (Mitt. des Inst. 1889 p. 275). Durch das Thor führte die nächste Verbindung zwischen dem Forum und dem Marsfelde. Vor dem Thore ist noch erhalten das Grab des Bibulus.

4-6. Die drei Thore des Quirinalis: 4. die Porta Sanqualis, so genannt nach dem in der Nähe gelegenen Tempel des Semo Sancus. Fest. 343.')

5. Porta Salutaris, so genannt von dem in der Nähe gelegenen Tempel der Salus. Fest. 326, 327. Die Stelle des Thores ist genau zu bestimmen durch das Grabmal des Sempronius an dem von der Höhe herabführenden Clivus Salutis. Vgl. LANCIANI Bull. com. 1876 p. 126 CIL. VI 26152. Auf das Thor führte der Vicus Salutaris zu. Vgl. HÜLSEN Rhein. Mus. 1894 p. 405.

1) Vgl. LANCIANI im Bull. com. IV 1876, p. 35 ff. über die Entdeckungen an dieser Stelle. Ein kleiner Thorbogen befindet sich

noch jetzt hier im Innern des Palazzo Antonelli.

6. Porta Quirinalis, so genannt von dem in der Nähe gelegenen Tempel des Quirinus. Auf Grund der von Ursinus willkürlich ergänzten Stelle des Festus p. 254: Quiri[nalis porta eadem quae et Collina dicebatur] identifizierte man sie früher mit der Porta Collina. WISSOWA hat jetzt im Hermes XXVII p. 137 ff. nachgewiesen, dass sie ein besonderes Thor gewesen ist. Erst durch diese Ansetzung wurde es ermöglicht, auch die Thore 3-5 richtiger als bisher zu bestimmen.

7-9. Die drei Wallthore. Vgl. Strabo V 234, Dionys. IX 68, Appian b. c. I 58. 7. Porta Collina am Nordende des Walles. Die Reste dieses Thores wurden beim Bau des Finanzpalastes im Jahre 1872 aufgedeckt. Fortlaufende Berichte darüber in den Atti dei Lincei und dem Bull. com. Vgl. namentlich den Bericht LANCIANIS Bull. com. 1876 p. 165 ff. nebst Taf. XX. Das Thor ist eins der wichtigsten, da auf der von ihm ausgehenden Via Salaria die von Norden kommenden Feinde gegen Rom heranzogen. Vgl. O. RICHTER, die Fabier am Cremera, Hermes XVII 1882 p. 436, Liv. II 11. Die Reste des Thores sind zerstört worden.

8. Porta Viminalis in der Mitte des Walles. Vgl. Festus 376, epit. 163. Über die Aufdeckung des Thores berichtet LANCIANI Bull. com. 1876, 168 ff. nebst Taf. XVIII. Über der zum Thore führenden Strasse wurde ein Bogen des Gordianus errichtet; vgl. LANCIANI Itin. Einsiedl. p. 118.

9. Porta Esquilina am Südende des Walles, Liv. II 11. Censorin. 17, 8. Über die Ausgrabungen vgl. LANCIANI, Bull. com. 1875, p. 191 nebst Taf. XX. An der Stelle des Thores steht der Ehrenbogen des Gallienus. 10-11. Die Thore am Caelius. 10. Porta Caelemontana. Erwähnt Liv. XXXV 9 und Cic. in Pis. 55 und 61. Vermutungsweise angesetzt. Vgl. GILBERTS Erörterung über die Lage II p. 291 Anm. 3 und LANCIANI, Itin. p. 536, Acque 154.

11. Porta Querquetulana. Plin. N. H. XVI 37, Fest. 260, 261. Vermutungsweise angesetzt. Der Caelius hiess nach Tac. ann. IV 65 ursprünglich von den Eichen, die ihn bedeckten, Querquetulanus.

12. Porta Capena. Das Thor ist eines der bekanntesten, es wird oft genannt, da aus ihm die Via Appia hinausführte. Ovid. fast. VI 192. Juv. III 11 Mart. III 47. Nach Serv. Aen. VII 697 kommt der Name von der vejentischen Kolonie Capena her (?). Das Thor selbst ist bei den im Jahre 1867 durch Parker veranstalteten Ausgrabungen nicht aufgedeckt, wohl aber der Mauerzug, in dem es am Abhang des Caelius stand (vgl. den Plan).1)

13-15. Die Thore am Aventin Naevia, Raudusculana, Lavernalis. Die Hauptstelle über sie ist Varro L. L. V 163: sequitur porta Naevia, quod in nemoribus Naeviis; etiam loca, ubi ea, sic dicta. Deinde

1) PARKER deckte im Jahre 1867 die Mauerlinie und die Stelle des Thores auf (Gori, Buonarotti 1872 p. 80 ff.). Der berühmte erste Meilenstein der Via Appia, jetzt auf dem Kapitol, der in der Vigna Nari vor Porta S. Sebastiano an seinem ursprünglichen Platze gefunden sein sollte, den daher

Canina, Jordan u. a. zur Berechnung der Lage des Thores benutzt haben, stand weder an der rechten Stelle noch stammt er nachweislich von der Via Appia. Vgl. DESSAU, Intorno la colonna miliaria del Campidoglio. Bull. d. Inst. 1882, p. 121 ff.

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Rauduscula(na) quod aerata fuit (vgl. Fest. epit. p. 275, Val. Max. V 6,3). Hinc Lavernalis ab ara Lavernae, quod ibi ara eius (vgl. Fest. epit. p. 117). Nach Livius II 11 muss die Porta Naevia möglichst weit nach Osten gelegen haben, da sie dort mit der Porta Collina zusammen genannt wird. Ausserdem wird der Vicus portae Naeviae zusammen mit dem Vicus portae Raudusculanae auf der kapitolinischen Basis in der 12. Region genannt, so dass beide Thore mit Sicherheit auf der Osthälfte des Aventin, demzufolge die Porta Lavernalis auf der Westhälfte anzusetzen sind.

16. Porta Trigemina am Fusse des Aventin zwischen diesem Berg und dem Tiberufer, Hauptausgang nach den dort befindlichen Vorstädten. Der Name ist nicht klar, da man nicht weiss, ob damit ein Thor mit drei nebeneinander befindlichen Ausgängen oder ein Thor mit 2 Höfen und 3 hintereinanderliegenden Thoren bezeichnet ist. Der sicher sehr starke Verkehr durch dieses Thor macht das erstere, die Notwendigkeit einer starken Befestigung an dieser Stelle das letztere wahrscheinlicher (siehe unten). Vgl. E. SCHULZE, Arch. Zeit. N. F. I 1873 p. 9 ff., Taf. 58. Das Thor wird häufig erwähnt. Vgl. Solin. I 8. Frontin. de aquis 5. CIL. VI 9515, 9618, 9488. Über Ehrenbogen an dieser Stelle vgl. CIL. VI 1385, Jordan, Top. II p. 493 und 530.

Die Thore bestanden, wie die zahlreich in anderen italischen Städten noch vorhandenen Anlagen, aus einem langen, oben offenen Thorwege, der nach aussen und nach der Stadtseite durch starke gewölbte Thore abgeschlossen war. Von der Aussenansicht gibt beispielsweise das Thor von Volaterrae eine gute Vorstellung. Die an demselben angebrachten Köpfe (wahrscheinlich eine symbolische Andeutung der Menschen, die man in ältesten Zeiten lebend unter den Fundamenten einzugraben pflegte) werden auch an den römischen Thoren nicht ganz gefehlt haben. Vielleicht hatte die Porta Raudusculana ihren Namen von einem oder mehreren solcher Bronzeköpfe. Zwei Eingänge sind nur bei der Porta Carmentalis nachgewiesen, und, da in erster Linie das Interesse der Befestigung in Betracht kam, gewiss ursprünglich sehr selten. Eine derartige Erweiterung lässt wohl sicher auf eine jüngere Anlage schliessen. Sollten bei der Porta Trigemina drei nebeneinander liegende Thore angenommen werden müssen, so würde auch dies eine jüngere Anlage sein. Überhaupt muss angenommen werden, dass gerade die Hauptverkehrsthore (wie eben namentlich die Porta Carmentalis und die Porta Trigemina, die nicht einmal den Angriffen etwaiger Feinde ausgesetzt waren, wie die Thore im Osten) im Laufe der Zeit Erweiterungen erfahren haben. Auch die Zahl der Thore war ursprünglich geringer. Stadtanlagen von dem Alter des Servianischen Roms pflegen mit Thoranlagen sparsam zu sein. Als sicher kann u. a. angenommen werden, dass die Aventinthore nicht vor Besiedlung dieses Hügels angelegt worden sind.

Litteratur: LANCIANI, Sulle mura e porte di Servio, Ann. d. Inst. 1871 p. 40 ff., Mon. d. Inst. VIIII tav. XXVII. Darauf fusst die Beschreibung bei JORDAN, Topographie I, 1 p. 201 ff. Die seitdem bei Neubauten zum Vorschein gekommenen und demnächst zerstörten zahlreichen Reste sind teils in den Notizie d. scavi, teils im Bullettino comunale beschrieben. Nachtrag zu Lanciani's Aufsatz von BORSARI, Le mura e porte di Servio.

Bull. com. 1888 p. 12 ff. nebst Taf. I und II. Erhalten sind nur wenige Stücke, in erster Linie bemerkenswert das auf Taf. 5 abgebildete am Bahnhof, ferner auf Piazza Fanti, am sogenannten Auditorium des Maecenas, in der Via nazionale beim Pal. Antonelli, am Aventin, Kapitol und einige andere.

19. Das republikanische Rom. Die Servianische Mauer hat im wesentlichen ein halbes Jahrtausend lang Form und Grenze der Stadt bestimmt. Dass dies so lange möglich war, ist kein Beweis für die geringe Zunahme der Bevölkerung, die wenigstens seit den punischen Kriegen in schnellem Steigen war, sondern ein Zeichen, dass dieser aus Erwägungen rein fortifikatorischer Natur hervorgegangene und demnach vom Terrain vorgeschriebene Mauerring zur Zeit seiner Anlage weit über die Grenzen der bewohnten Zone hinausgriff, wie denn bekanntlich der Aventin damals unbewohnt war. Überhaupt haben wir uns diesen weiten Raum in den ersten Jahrhunderten nur schwach bevölkert vorzustellen, ja es war damals von einem stadtgemässen Wohnen in unserem Sinne kaum die Rede. Trotz der spärlichen Überlieferung haben sich davon immerhin einige bezeichnende Andeutungen erhalten, wie z. B. die Erzählung von Valerius Poplicola, der um den Verdacht der Tyrannei zu vermeiden sein Haus von der Höhe der Velia an den Fuss des Hügels verlegte, was doch voraussetzt, dass dasselbe eine Art Festung war, die die Abhänge des Hügels und diesen selbst beherrschte. Demnach müssen ehemals einzelne Höhen in dem Besitze mächtiger Familien gewesen sein, was natürlich eine geregelte Bebauung ausschliesst.1) -Ferner waren ganze Stadtteile, namentlich der Osten Roms bis in die historische Zeit hinein mit Hainen bedeckt und deshalb so gut wie gar nicht bewohnt. Dafür ist, um nur ein Beispiel anzuführen die römischen Schriftsteller bieten sie in Menge, die aus dem 3. Jahrh. v. Chr. stammende Argeerurkunde (vgl. p. 10) ein wichtiger Beleg. In derselben wird die Lage der einzelnen Sacella mit grosser Umständlichkeit beschrieben, z. B. apud aedem dei Fidi in delubro, ubi aeditimus habere solet oder circa Minervium, qua in Caelimontem itur, in tabernola est. Während nun in der Regio Suburana, in der Collina und Palatina diese Sacella fast durchweg nach Tempeln bestimmt werden, in deren Nähe sie sich befinden, so hat in der Esquilina die Urkunde eine ähnliche Bestimmung nur bei einem Sacellum; bei den andern nennt sie keine Gebäude, sondern gibt eine unbestimmt lautende Orientierung nach Hainen und den zwischen ihnen durchführenden Strassen: (1) cis lucum Fagutalem, sinistra via secundum merum est; (3) cis lucum Esquilinum, dexterior via in tabernola est; (4) cis lucum Esquilinum, via dexterior in figulinis est; (5) cis lucum Poetelium. . . . Noch am Ende der Republik existierten wenigstens die Reste von Hainen, aber eingeengt durch profane Anlagen und in den meisten Fällen ohne Zweifel auf wenige Bäume beschränkt. Die Kaiserzeit tilgte sie gänzlich, wenigstens kennt die Regionsbeschreibung sie nicht mehr.

1) Es ist charakteristisch, dass gleiche Verhältnisse im Mittelalter wiederkehren, wo die Bevölkerung Roms bei weitem den ummauerten Raum der Stadt nicht auszu

im stande war. Damals hatten die

Barone die Ruinen in feste Burgen verwandelt und beherrschten unter unaufhörlichen Fehden den recht- und schutzlosen Bürger.

Andrerseits ist die Bebauung der Stadt, lange ehe an eine vollständige Besiedelung des von der Mauer eingeschlossenen Terrains. zu denken war, am Flusse über die Mauern hinübergegangen. Nichts beweist besser den bedeutenden Einfluss, den der Tiber als doppelte Zufuhrstrasse aus dem Innern des Landes und vom Meere her in republikanischer Zeit auf die Blüte Roms gehabt hat, als die der Gesamtentwicklung der Stadt um Jahrhunderte vorauseilende Ausgestaltung der am Flusse gelegenen Quartiere. Die Strecke des Tiberufers, die die befestigte Stadt in den Mauerring aufnehmen konnte, musste im Interesse der Sicherheit möglichst klein sein. Sie beträgt etwa 300 m Länge, so dass neben und ausser den hier befindlichen Navalia (vgl. HÜLSEN, Foro Boario, in den Dissertazioni della pontificia Accademia Romana 1896 p. 242 ff.) von den für die Versorgung der Stadt mit Lebensmitteln etc. erforderlichen Märkten nur das Forum boarium, der Viehmarkt, Platz innerhalb der Mauern fand; der Gemüsemarkt, das Forum holitorium, lag flussaufwärts ausserhalb der Mauern vor der Porta Carmentalis, der Stapelplatz für die vom Meere heraufkommenden Waren, das Emporium, flussabwärts ausserhalb der Porta Trigemina. Eine dichte Bevölkerung siedelte sich hier zwischen Kapitol, Palatin und Aventin an und breitete sich, nicht gehemmt durch den Zug der Servianischen Mauer, nach Norden und Süden längs des Tiberufers aus. Der Bau der ersten Wasserleitung, der Aqua Appia, im Jahre 312 v. Chr. durch den Censor Appius Claudius gilt diesem Stadtteile; Frontin, de aquae ductibus urbis Romae 5: Incipit distribui Appia imo Publicii clivo ad portam Trigeminam. Sehr bedeutend muss namentlich die Vorstadt vor der Porta Carmentalis gewesen sein. Sie hatte einen plebejischen Charakter, wie u. a. die hier auf den Flaminischen Wiesen erfolgte Anlage des Circus Flaminius beweist, der zur Feier der plebejischen Spiele diente. Man darf annehmen, dass diese Vorstadt sich allmählich bis zu den oberen auf dem Marsfelde angelegten Navalia ausdehnte. Über die Vorstadt „extra portam Flumentanam" siehe S. 44. Nicht genau bestimmbar ist die ebenfalls hier gelegene Vorstadt in Aemilianis." 1)

Bietet demnach das älteste Rom ein Bild, das weit entfernt ist von dem einer Stadt, die sich in systematischem Ausbau eines Strassennetzes entwickelt hat, so sind doch ohne Zweifel die Grundlinien des späteren Ausbaues, nämlich die von dem zwischen Kapitol und Palatin angelegten Forum auslaufenden Strassen, alt und da sie sich der Terrainformation anschliessen, auch durch grössere Brände und sonstige Umwälzungen, von denen wir hören, niemals alteriert worden. Zu diesen gehört in erster Linie die Sacra via, überhaupt die älteste Strasse Roms. In ihrer weitesten Ausdehnung begann sie bei dem östlich vom Colosseum gelegenen Sacellum Streniae, 2) überschritt die Velia an der noch jetzt durch den Titusbogen gekennzeichneten Stelle (der summa sacra via) und senkte sich zum Eingang des Forums hinab, der seit 121 v. Chr. durch den Fabier

1) Varro RR. 3, 2; Cicero ad Att. VII 3, 9; Liv. VI 20; Tac. ann. XV 40. Sueton. Claudius 18; dazu BECKER, Top. p. 643.

MOMMSEN, Röm. Forsch. II, p. 192.
2) Varro LL. V, 47.

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