Verschollene Herzengeschichten, 2. sējums

Pirmais vāks
L. Gerschel, 1880
 

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244. lappuse - Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt!
3. lappuse - Berlin gestaltete dies gesellige Leben zu einem intimen und familiären, wie in einem Provinzstädtchen. Man kannte alle Welt und kam mit aller Welt an allen Orten immer wieder zusammen. Und diese rege Geselligkeit wurde dadurch möglich, daß sie bescheidener auftrat als heute. Man machte gegenseitig keine...
27. lappuse - Muster, Meister im Sonette; Der Erste, der's gewagt, auf deutscher Erde Mit Shakespeares Geist zu ringen und mit Dante, Zugleich der Schöpfer und das Bild der Regel : Wie ihn der Mund der Zukunft nennen werde Ist unbekannt; doch dies Geschlecht erkannte Ihn bei dem Namen August Wilhelm Schlegel.
27. lappuse - Und ihrer Sprache frühe schon erfahren, Was alte Zeit, was neue Zeit gebaren Vereinigend in eines Wissens Kette, Im Stehn, im Gehn, im Wachen und im Bette, Auf Reisen selbst, wie unterm Schutz der Laren Stets dichtend...
214. lappuse - Ohre plaudert. Man sah alte Männer weinen eine solche Wirkung bringt eine bloße Künstelei, sei sie noch so unvergleichlich und unerhört, nie hervor. Ihre kleinen Töne, ihre wundervollen Verschlingungen, Triller, Läufe und Kadenzen gleichen den anmutigen kindlichen Verzierungen an einem gotischen Gebäude, die dazu dienen, den strengen Ernst erhabener Bogen und Pfeiler zu mildern und die Lust des Himmels mit der Lust der Erde zu verknüpfen, nicht aber jenen Ernst zu entadeln und herabzusetzen.
212. lappuse - Adjektives setzen, das für die Sontag nicht verwendet worden wäre, und keiner gewönne den Preis. Man hat sie genannt: die Namenlose, die Himmlische, die Hochgepriesene, die Unvergleichliche, die Hochgefeierte, die himmlische Jungfrau, die zarte Perle, die jungfräuliche Sängerin, die teure Henriette, liebliche Maid, holdes Mägdelein, die Heldin des Gesanges, Götterkind, den teuern Sangeshort, deutsches Mädchen, die Perle der deutschen Oper.
181. lappuse - Was ist ein Name? Was uns Rose heißt, Wie es auch hieße, würde lieblich duften; So Romeo, wenn er auch anders hieße, Er würde doch den köstlichen Gehalt Bewahren, welcher sein ist ohne Titel. O Romeo, leg deinen Namen ab, Und für den Namen, der dein Selbst nicht ist, Nimm meines ganz!
94. lappuse - Komponiste ernst, Schläfert er uns ein; Schreibt der Komponiste froh Ist er zu gemein. Schreibt der Komponiste lang, Ist er zum Erbarmen; Schreibt der Komponiste kurz, Kann man nicht erwarmen. Schreibt ein Komponiste klar, Ist's ein armer Tropf; Schreibt ein Komponiste tief, Rappelt's ihn am Kopf. Schreib' er also wie er will, Keinem steht es an. Darum schreib' ein Komponist Wie er will und kann.
57. lappuse - Muße, um auf jüngere Glieder, wie sonst, eine anhaltende Aufmerksamkeit wenden zu können. Ich vermelde dieses ungern, aber doch bald, weil Sie es verlangen. Möchten Sie die Erfüllung Ihrer Wünsche auf irgend einem Wege erfahren. Goethe.
99. lappuse - Seine ältere Schwester Fanny, auch unendlich begabt, spielte Fugen und Passacaillen von Bach auswendig mit bewundernswerther Genauigkeit; ich glaube, sie ist mit Recht „ein guter Musiker" zu nennen. Beide Eltern machen den Eindruck von Menschen, die den höchsten Grad von Bildung haben; denn sie sind weit entfernt, auf ihre Kinder stolz zu sein. Sie machen sich Sorge wegen Felix' Zukunft, «b er wohl ausreichende Begabung habe, um Tüchtiges, wahrhaft Großes zu leisten?

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